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Freitag, 20. Januar 2017

How I Met My Feeder

Neu hier? Dann ließ bitte erst den Wilkommenspost, dann weißt Du ob die Geschichte Dir gefallen könnte (KLICK mich!).

- Eine Male Weight Gain Story von James Curvy -

Es war schon echt spät an diesem Vormittag, als ich endlich zum Set fuhr. Die Luft war bereits gut aufgeheizt und kaum eine Wolke am blauen Himmel, der Sommer zeigte sich also von seiner besten Seite. Vor rund einer Woche hatten wir wieder begonnen zu drehen. 

Ich hatte mich echt gefreut alle wieder zu sehen, dass war auch einer der Gründe warum ich Serien so liebte. Bei einem Film war alles meist nach vergleichsweise kurzer Zeit vorbei, manchmal waren es zwanzig Drehtage und alles war im Kasten.

Bei einer Serie wurde soviel Material produziert, dass wir, im Gegensatz zum Film, manchmal über einen Monat zusammen waren. Natürlich wurde es nie wirklich langweilig, schließlich gab es immer einen Haufen Leute um einen herum, das war aber gut, so kam immer irgendwie ein familiäres Gefühl auf.

Obwohl es nun schon die dritte Staffel war, hatte sich wieder einiges geändert. Die Produktionsfirma hatte einige Partner gekündigt und so waren die ersten Tage ein wenig chaotisch gewesen. Viele Leute in der Aufzeichnungstechnik waren ausgewechselt, sowie auch alle vom Catering. Der neue Essenslieferant war eine deutliche Verbesserung gegenüber seinem Vorgänger.

Der neue Lieferant war aber auch ein wenig seltsam, nur Frauen arbeiteten dort und auf eine besonders ausgewogene Ernährung wurde auch nicht geachtet. Mir war das aber eigentlich ganz lieb, dieser andauernde Fitnesswahn in unserer Branche war doch nicht mehr normal. Endlich mal wieder ein »richtiges« Buffet am Set zu haben, war da ein schöner Schritt.

Das veranlasste mich schließlich auch, fast regelmäßig in den Drehpausen am Buffet vorbeizuschauen und mir ein paar von den Leckereien zu gönnen. Meist brachte ich den anderen noch eine Kleinigkeit mit, Schokolinsen zum Beispiel.

Leider führte diese Schlemmerei dazu, dass ich in der Mittagspause fast satt war. Allerdings konnte ich der Versuchung in den kleineren Pausen auch nicht wirklich wiederstehen, die Zwiebelringe, Käsewürfel, Mini-Cheeseburger und was es noch alles gab, waren einfach zu lecker. Jedoch tischten sie auch zu den Hauptmahlzeiten echt leckere Gerichte auf. So ließen sie uns einmal unsere Pizzen zuvor nach Wahl belegen. Ich ließ natürlich keine Chance ungenutzt und hatte am Ende Fünfach-Belag.

Obwohl mir der Lieferant äußerst sympathisch war, hatte ich bisher nie wirklichen Kontakt mit den Menschen dort gehabt, dies beschloss ich umgehend zu ändern. Von einer der Damen konnte ich meinen Blick auch einfach nicht abwenden. Wie sie hinter dem Buffet hin und her lief, ihre langen Haare im Winde wehten, sie war eine kleine Perle. Ihr Outfit hätte passender kaum sein können, sie trug eine lange weiße Schürze, darunter ein kurzes Top und Hotpants.

Nun musste sich nur noch eine gute Gelegenheit finden, um mit ihr ins Gespräch zu kommen. Doch jetzt hatte ich erstmal wichtigeres zu tun. Schließlich spielte sich meine Rolle in der Serie nicht alleine. Allerdings verschwand sie nicht aus meinem Kopf, immer wieder tauchte sie vor meinem inneren Auge auf und fragte mich, ob ich noch eine Kleinigkeit vom Buffet haben möchte.

Als endlich Drehschluss war, stieg ich ins Auto und dachte schon wieder über sie nach. Sollte ich sie morgen ansprechen? Nein, wir würden sicher nur der Tratsch am Set werden und am Ende würde alles schief gehen. Doch sie war so süß, ich wollte sie unbedingt kennenlernen...

In dem Moment, wo ich beim Mdrive einbog, kam mir dann endlich die zündende Idee. Ich nahm mir vor, etwas mehr Zeit am Buffet zu verbringen, dann würde es sich bestimmt von alleine entwickeln. Aber jetzt gönnte ich mir erstmal zwei Tripple Cheeseburger und einen großen Schokoshake.

Die Nacht die kam, wollte nicht zu Ende gehen, als ich es dann schließlich schaffte einzuschlafen, träumte ich natürlich sofort von ihr. Sie stand hinter dem Buffet, wir unterhielten uns, auf einmal begann sie sich vor mir zu entkleiden, es war unglaublich. Meine Vorstellungskraft ging mit mit durch, wenn ihr Körper so unfassbar war, wie ich es von ihr vermutete, dann musste ich jetzt nur noch, sie als Person kennenlernen. Der Rest war perfekt.

Voller Tatendrang begann ich am nächsten Tag, jede freie Minute am Buffet zu verbringen. Zugegeben forderte es schon deutlich mein Magenvolumen, dass war einfach nicht besonders groß. Schauspieler müssen auch eigentlich auf ihre schlanke Linie achten, denn ich hatte absolut keine Lust irgendetwas über meinen Körper in der Presse lesen zu müssen.

Die Presse war mir zwar auch nicht so wichtig, zumal es ja gerade andere Dinge gab. »Darf ich Dir vielleicht noch eine Pizza belegen?« wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Als ich hoch sah, stand sie lächelnd vor mir. Ich stammelte kurz, bis ich die Antwort endlich zusammen hatte: »Gerne doch, aber Du kannst den Belag auswählen!«

Über dieses Angebot freute sie sich scheinbar sehr und wusste es auch gut zu nutzen. So fanden zum Beispiel Spiegeleier, Bacon und ganz viel Käse den Weg auf meine Pizza. 

Während ich so auf meine Pizza wartete, fiel mir zum ersten Mal ihr Namensschild auf: Stella (Klick mich für ihren Persopedia Eintrag). Ich mochte den Namen, er hatte ein schönes Schriftbild und klang irgendwie nach einem sympathischen Menschen.

Als meine Pizza aus dem Ofen kam, beschloss ich noch ein wenig am Buffet stehen zu bleiben um sie direkt dort zu essen. Tatsächlich plauderten wir dann auch ein wenig, erst übers Essen, dann auch über andere Sachen. Dabei beobachtete ich wie ihre Augen immer wieder meiner Hand folgten. Wie ich erst nach der Pizza griff und das Stück am Ende in meinem Mund verschwand.

Bei den letzten Stücken wurde ich immer langsamer, da ich eigentlich schon gut gesättigt war. Stella schien das zu bemerken und sagte aufmunternd und mit einem kleinen zwinkern: »Ich hab mir echt Mühe gegeben, aber ich glaube an dich Du schaffst die Pizza schon noch!«

Natürlich wollte ich sie nicht enttäuschen und aß auch noch die restlichen Stücken. Ohne Zweifel war ich jetzt mehr als satt, aber trotzdem absolut zufrieden mit mir. Jedoch sollten mir die Auswirkungen meiner Völlerei erst später bewusst werden. 

Ich musste jedoch zur Szene zurück, als ich vom Stuhl aufstand, wurde mir die Masse erst bewusst. Mein Magen war spürbar zu voll, auf Bewegung hatte ich nun gar keine Lust. Obwohl mich das gerade etwas einschränkte, mochte ich dieses Gefühl irgendwie. Ich war zwar etwas langsamer unterwegs, aber das störte mich auch nicht wirklich. 

Als ich ankam, gings erst noch kurz in die Maske, zum nachschminken. Zum Glück forderte die aktuelle zu drehende Szene nur mein Mundwerk, da ich nur hinter einem Schreibtisch sitzen musste. Die Szene lief dann auch ziemlich gut. Das waren echt immer die schönsten Momente, wenn alles am Set funktionierte und die Szene im Kasten war.

Wir mussten nun allerdings noch drei Szenen schaffen, da sich alle Beteiligten Mühe gaben, kamen wir gut durch. Am späteren Nachmittag hieß es schließlich »wir haben abgedreht« und somit war der Drehtag nun für mich beendet. Ich wollte jedoch nochmal zum Catering und Stella einen kleinen Besuch abstatten.

Sie freute sich bereits sichtlich, als ich noch nicht Mal annähernd am Buffet war und winkte mir begeistert zu. »Na, hast Du schon wieder Hunger?« fragte sie lächelnd. »Also zu etwas süßem würde ich jetzt nicht nein sagen.« antwortete ich. Ein oder zwei Donuts würde ich wohl noch schaffen, zudem gäbe es dann auch nochmal Zeit für ein Gespräch.

Je mehr ich über sie wusste, desto interessanter wurde sie für mich. Sie erzählte mir, dass sie auch privat gerne kochen würde, sie mochte es einfach am Ende immer das fertige Produkt zu sehen und dafür war kochen perfekt. 

Leider blieb es dann nicht bei zwei Donuts, ich aß auch noch viel von dem über geblieben Essen. Stella hatte dazu angeordnet: »Es wäre echt nett von Dir, wenn Du dich am Restebuffet bedienen könntest! Ich finde das echt schade, dass wir immer so viel wegwerfen müssen.« Natürlich hatte sie damit Recht, allerdings konnte ich das alles auf keinen Fall alleine essen!

Ich stopfte mich schließlich voll bis absolut nichts mehr ging und sagte dann, mit einem lächeln, zu Stella: »So, mehr geht nicht! Sonst passe ich morgen nicht mehr in mein Kostüm.« Sie musterte mich und winkte dann ab: »Keine Angst, Du bist immer noch in Topform... aber wenn Dir gutes Essen mehr zusagt, kannst Du Freitagabend gern' bei mir vorbeikommen.«

Das kam überraschend, ich hatte nicht erwartet, dass es so gut lief. Trotzdem probierte ich locker zu bleiben und antwortete: »Das klingt äußerst verführerisch! Ich werd' gucken ob ich Zeit habe, aber eigentlich müsste das gehen.« Ich wusste aber ziemlich genau, das an diesem Abend nichts war, da der vorherige Termin erst gestern abgesagt worden war.

Ich freute mich dann den Rest der Woche und konnte es immer noch nicht wirklich fassen. Zum größten Teil war es wohl auch meiner Rolle geschuldet, so bekam ich des öfteren eindeutige Angebote von jüngeren Damen, die wohl eher auf mein Vermögen, als auf mich aus waren.

Bei Stella erhoffte ich mir natürlich das Gegenteil, jedoch hatte ich schon nach unserem ersten Gespräch das Gefühl, dass Geld eher eine untergeordnete Rolle spielte. Dafür stand ihre große Leidenschaft, dass kochen, zu sehr im Vordergrund.

Trotz der ganzen Aufregung, vergingen die restlichen Tage doch sehr schnell. Was natürlich auch mit meinem Berg von Terminen zu tun hatte, welchen ich abarbeiten musste. Vor allem Pressetermine häuften sich. Auch wenn es ohne sie quasi nicht möglich war, bin ich kein wirklicher Freund der Boulevard-Presse. Sie drang einfach zu sehr in die Privatsphäre der Persönlichkeiten ein und das mochte ich absolut nicht.

Nun war es aber soweit, ich stand vor ihrer Tür. »Willkommen, es ist etwas klein, aber für mich reichts. Komm rein und sieh selbst.« begrüßte sie mich. Sie trug bereits eine weiße Küchenschürze und ging, nach einem kurzen Wohnungsrundgang wieder zurück in die Küche. 

Ich mochte Stellas Wohnung, sie hatte 2 Zimmer und war in einem ruhigeren Altbauviertel auch ganz schön gelegen. Vor allem die hohen Decken und der Balkon zum Innenhof hin, waren große Pluspunkte. Ich nahm dann im Wohnzimmer platz, da Küche und Wohn/ Essbereich quasi ein Zimmer war, konnte ich Stella bei der Arbeit zu sehen. 

»Ich hab' mir jetzt nicht irgendwas außergewöhnliches überlegt. Du magst ja immer die Burger am Buffet, da dachte ich, hausgemachte Burger wären ganz lecker! Als Nachtisch habe ich aber noch eine kleine Überraschung für Dich vorbereitet.« sagte sie zu mir. Ich war davon begeistert, das was ich von meinem Platz sehen konnte und auch der Geruch deuteten auf etwas sehr schmackhaftes hin.

Wir konnten zudem unsere Burger selbst belegen, dass machte ihn noch ein Stückchen köstlicher. Dazu gab es noch eine große Schale Pommes mit viel Majo. Auch wenn es sehr einfach war, mochte ich es. 

Natürlich wollte ich sie nicht enttäuschen und bemühte mich alles aufzuessen. Der erste Burger war noch zu schaffen, beim zweiten wurde ich dann bereits etwas langsamer. Für den dritten hätte ich wohl noch ewig gebraucht. Doch es kam etwas unerwartetes dazwischen, es hatte auch einen Namen: Stella.

Sie fragte mich, während des dritten Burgers: »Na, passt nichts mehr rein? Brauchst Du vielleicht ein bisschen Unterstützung?« Ich wusste zwar nicht genau was sie damit meinte, trotzdem gab ich zurück: »Gerne! Die könnte ich jetzt echt gut gebrauchen.« Was dann passierte, verwunderte mich zunächst etwas, sie begann mich zu füttern.

Somit musste ich nun nur noch kauen, das beschleunigte mein Tempo dann doch ein wenig. Trotzdem merkte ich wie voll mein Magen war, meine Hose saß nun doch schon sehr eng. Ich wollte den Knopf aber auch nicht öffnen, da ich die Reaktion von Stella nicht wirklich einschätzen konnte.

Da ich immer langsamer wurde, schien sie sich auch zu wundern. Sie tastete meinen Körper ab und stoppte schließlich beim Bauch. »Fühlt sich echt gut an« flüsterte sie zu mir, während sie meinen Speck streichelte. »Aber das kannst Du deinem Bäuchlein echt nicht antun.« fügte sie hinzu und deutete auf meinen Hosenknopf hin.

Als sie den Knopf öffnete quoll sofort mein Bauchfett ins Freie. Wirklich dick war ich zwar nicht, doch ein kleines Polster hatte ich mir schon angefuttert. Ich wollte kurz ihre Reaktion abwarten, doch dann begann sie auf einmal mit meinem Fett zu spielen und sagte: »Also voll kann Dein Magen echt nicht sein, so kuschlig wie er noch ist!« 

Das klang doch eigentlich ganz positiv! Nachdem sie mich noch ein wenig massiert hatte, begann sie dann auch wieder mich zu füttern. Ich gab mir größte Mühe und schaffte sogar noch ihren Burger. Doch der Nachtisch hatte es in sich, sie kam mit einer ganzen Schoko-Sahne-Torte und sagte: »Ich möchte ja nicht das mein Dickerchen Hunger leiden muss, da dachte ich es kann auch ein bisschen mehr sein.«

Schließlich schaffte ich ein Stück Torte und musste aufgeben. In diesem Moment dachte ich allerdings auch, dass es Stella wohl klar gewesen sein muss, das ich dass nicht alles schaffen würde.

Stella sagte dann zu mir: »Leg dich ruhig auf die Couch, Bewegung wäre jetzt genau die falsche Idee!« So schleppte ich mich aufs Sofa und döste eine Weile, während dessen räumte sie ein wenig die Küche auf und stellte mir sogar noch ein paar kleine Snacks hin.

Als sie fertig war, setzte sie sich zu mir auf die Couch. Ich war immer noch ein bisschen erschöpft von unserer Völlerei, mein Bauch war immer noch gut gefüllt und ließ sich auch schlecht verstecken. Obwohl mir nun klar war, dass Stella anders darüber dachte, als die meisten Damen, wollte ich sie damit ja nicht bedrängen. Daher bemühte ich mich ihr trotzdem noch genug Platz auf dem Sofa zu lassen.

Doch Stella schien eher den Kontakt mit mir zu suchen, da sie direkt sagte: »Da braucht wohl jemand eine kleine Massage, so schön rund wie Dein Bäuchlein ist!« So zog sie erst mein T-Shirt hoch, zu sehen bekam sie meine leichte Kugel, die immer noch ordentlich angeschwollen war. Eines musste ich Stella lassen, sie wusste was sie da machte. Es half mir wirklich bei der Verdauung.

Trotzdem wollte ich an diesem Freitag eigentlich nichts mehr machen, Stella schien das zu merken und fragte mich nach einer Weile: »Wenn Du dich heute Abend hier bleiben willst, kann ich das total verstehen und mein Bett ist ja eh groß genug!« Ich freute mich zugegeben schon sehr über das Angebot und gab begeistert zurück: »Danke. Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich nach einem Essen so erschöpft bin.«

Stella hatte ein sehr geräumiges Schlafzimmer, das Zentrum bildete ihr Doppelbett. Es schien eine extra Größe zu haben, da bestimmt auch drei Personen dort nächtigen konnten. Gegenüber hang ein Fernseher an der Wand und auf der Rechten Seite des Raumes war eine weitere Tür, dahinter war ihr Kleiderschrank, wie sie mir begeistert erzählte.

Ich legte mich direkt aufs Bett, doch leider hatte ich meine Hose immer noch halb an. Als sie das sah, lächelte sie und sagte: »Hilfe beim Ausziehen gefällig?« »Das wär echt süß von Dir« antwortete ich, in dem Moment fragte ich mich allerdings, was denn nur los mit mir war. Wieso schaffte ich das nicht alleine?

Sie schien damit allerdings keine Probleme zu haben. So zog sie mir erst meine Hose, dann mein Oberteil aus. Als ich dann nur noch Unterwäsche trug, schlug sie mir vor: »Soll ich Dich komplett entkleiden? Es schläft sich deutlich angenehmer.« Da ich damit eigentlich keine Probleme hatte stimmte ich ihr zu.

Als Stella fertig mit mir war, zog sie sich noch komplett aus, löschte das Licht und kam zu mir ins Bett. Mehr weiß ich dann nicht mehr, da ich fast direkt eingeschlafen bin.

Geweckt wurde ich schließlich von dem Duft nach Kaffee und Speck. Ich hörte wie Stella in der Küche arbeitete. Ich freute mich schon sehr aufs Frühstück, leider holte mich in diesem Moment die Angst vor der Presse wieder ein. Würde sie mir draußen auflauern oder, was eigentlich noch viel schlimmer wäre, sah man nun schon das ich zugenommen hatte?

Ich beschloss darüber mit Stella zu sprechen. Sie schien aber noch eine Weile beschäftigt zu sein, da sie mir eine kleine Nachricht hinterlassen hatte: »Die Fernbedinung beißt nicht :)« Glücklicherweise hatte sie auch Netflix, so konnte ich mich zurücklehnen und noch ein wenig entspannen.

Ihr Anblick war einfach traumhaft, als sie ins Zimmer kam, trug sie nur einen seidenen Morgenmantel und in der Hand hielt sie ein gut gefülltes Tablett. »Na, wie hat mein Dickerchen seinen Verdauungsschlaf überstanden?« wollte sie direkt wissen. Ich antwortete augenzwinkernd: »Gut, aber jetzt ist alles verdaut und ich bin bereit für den Nachschub.«

»Das will ich hoffen!« gab sie daraufhin vergnügt zurück. Während des Frühstücks wollte ich, mich mit ihr über das bisher Geschehene und die möglichen Pressereaktionen unterhalten und so fragte ich: »Wie stellst Du dir das ab Montag vor, vor allem wegen der Presse?« »Es wäre echt schade, wenn wir nicht weiter machen. Du hast echt Potenzial!« sagte sie lächelnd und deutete auf meinen Bauch hin.

Das war es also was Stella wollte, da ich der Sache aber auch immer mehr abgewinnen konnte, überlegten wir wie wir es am Besten vor der Presse verstecken könnten. »Wenn Du stetig zunimmst, werden die das irgendwann bemerken und sie werden das wohl auch nicht so lieben wie ich« gab sie zu bedenken.

Nach unserem ausgedehnten Bettfrühstück hatten wir einen kleinen Plan, wie wir die Presse austricksen wollten. So durften wir eigentlich niemanden davon erzählen, Stella hatte jedoch schon angekündigt, dass sie es nicht schaffen wird, auch daran zu halten: »Es ist so wunderschön, ich muss es wenigsten meiner besten Besten Freundin erzählen. Ich hoffe das ist ok!?«

Ich dachte darüber noch lange nach, vor allem als ich am Samstag bei einer Gala zu Gast war und über den Roten Teppich gehen musste. Ich sprach zwar so schon wenig mit der Presse, aber das konnte auch alles nur noch schlimmer machen, da sich so manche Zeitungen oder TV-Sendungen auch schon mehrfach, einfach die Hälfte der Geschichte ausgedacht hatten.

Als der Montag dann kam, vermied ich es zuerst zum Cateringwagen zu gehen. Wir hatten uns Sonntag nicht gesehen und ich vermisste sie mittlerweile auch schon ein wenig. Ohne sie machte das essen auch keinen Spaß. Ich hatte mich am Sonntag vollgefressen, aber das war ohne sie einfach nicht das gleiche. Es fehlte einfach jemand der sagte: »So klein wie Dein Speckbäuchlein noch ist, passt da bestimmt noch die Pizza rein!« 

Ich ging stattdessen zuerst zur Garderobe bzw. Maske. Zum Glück passte ich noch einigermaßen in mein Outfit. Die Hose war zwar schon etwas eng, aber sie ging noch zu. Als ich sie das erste mal angehabt hatte, saß die Hose noch ziemlich locker. Doch, und das war mir besonders aufgefallen, wie sich mein Körper verändert hatte. Alles war weicher und auch größer geworden.

Am größten war das natürlich am Bauch zu sehen, flach war er schon lange nicht mehr, stattdessen hatte sich ordentlich Fett angesammelt. Mit diesem Fett konnte man richtig gut spielen, wie auch mit meinen neuen Specktitten. Sie hüpften wie mein Bauch, immer auf und ab sobald ich eine Bewegung machte. An meinen Beinen hatte sich bisher nicht viel Fett angelagert, aber ich ging davon aus, dass es noch kommen würde. Wenn ich nichts ändern würde.

In den Pausen traute ich mich dann doch zu Stella. Es war ihr anzumerken wie sie sich freute, mich zu sehen. Trotzdem probierte sie sich zu beherschen, was sie nicht ganz schaffte. Vorallem als sie mir mein Mittagessen gab und mein Teller mit großem Abstand am besten gefüllt war.

Somit nutzten wir nun auch die Möglichkeiten am Set und das bedeutete eigentlich nur, dass ich mich nun jeden Tag überfraß. Wirklich darüber nachgedacht hatten wir nicht, da mir ja irgendwann die Kleidung zu klein werden würde und ich bei der Gardrobe nach neuer fragen musste.

Aber erstmal genossen wir das was wir hatten. Mir gefiel es immer mehr, mich bis zum Anschlag vollzufressen. Es war einfach unglaublich wie groß mein Schwabbel dann werden konnte und ich wusste das er jedes Mal ein Stückchen dicker wurde, wenn ich mich so vollstopfte. Was das ganze in Zahlen bedeutete wurde mir nun auch erstmals bewusst. Stella hatte eine Waage neben ihr Bett gestellt und gesagt: »Wenn Du das nächste Mal hier aufwachst, geht der erste Gang zur Waage! «

Stella und ich trafen uns nun fast jeden Nachmittag bei ihr oder bei mir. Die meisten Termine am Nachmittag sagte ich einfach ab, da es sich meist nur um Pressetermine handelte. An den anderen Tagen trafen wir uns bei ihr, was ich deutlich besser fand, auch wenn mein Zuhause deutlich größer war. Ich wohnte zwar in einer schönen Gegend, allerdings war es hier auch üblich das Fotografen durch die Straßen schlichen, um ein Foto von dem ein oder anderen Star zu machen, der hier auch seinen Wohnsitz hatte. Es war ein ewiges Katz und Maus Spiel und das wollte ich einfach umgehen.

Die nächsten Wochen waren dann geprägt, von Essen und noch mehr Essen. » Ich finde es echt richtig schön zu sehen, wie Du immer mehr in die Breite gehst! Dein Mastbauch bildet auch immer mehr Dennungsstreifen und die sehen echt genial aus.« kommentierte Stella mal meine Gewichtszunahme. Das war dann auch der Tag, wo ich mich so vollgestopft hatte, das mir der Weg zum Taxi echt zu weit gewesen wäre und ich bei Stella nächtigte.

Am Morgen kam sie mit einem überfüllten Tablett zu mir, stellte es außerhalb meiner Reichweite ab und sagte: » Guten Morgen Speckbärchen. Du hast bestimmt schon großen Hunger, aber zuerst will ich Erfolge sehen. Stell dich auf die Waage, dann gibts Frühstück ans Bett! « 

Stella half mir hoch, so dass ich mich auf die Waage stellen konnte. Es dauerte kurz, dann sagte Stella glücklich: » 163 kg, Du begeisterst mich immer wieder! Einfach wundervoll! « Dann ließ sie ihre Hand über meinen Mastbauch gleiten und beförderte mich mit einem kleinen Stoß zurück ins Bett.

Doch leider war nicht alles so schön, wie es schien. An einem Mittwoch war ich in die Garderobe gekommen und hatte meine Sachen abgeholt, um dann wenige Minuten vor Drehbeginn festellen zu müssen, dass die Hose absolut nicht mehr zuging und das Oberteil, eigentlich auch nicht mehr tragen konnte. Meine Nippel schienen durch das Shirt durch und sonst schmeichelte es meiner Figur auch nicht besonders.

Das war natürlich ein großes Problem, zu allem Überfluss war auch noch die Presse am Set. So probierte ich das ganze ohne viel Aufsehen zu lösen, allerdings ging das nicht so einfach wie ich das erwartet hatte. Denn in der Garderobe hang kein weiteres Outfit. 

Was nun? Zunächst zog ich meine normale Kleidung wieder an. Ich war zu dem Entschluss gekommen, dass es am einfachsten war das Set zu verlassen und sich krank zu melden. Per Textnachricht hatte ich auch Stella informiert, die sich ebenfalls krank melden wollte. 

»Mir geht es heute irgendwie nicht besonders gut, habe seit heute morgen auch Kopfschmerzen und habe auch erbrochen. Ich werde jetzt nach Hause gehen.« sagte ich dem Produktionsleiter, welchen ich zufälligerweise in der Garderobe antraf. Bis jetzt schien das Glück noch auf meiner Seite zu sein. So konnte ich auch noch einer Mitarbeiterin aus der Garderobe sagen, dass sie zu morgen das Outfit mindestens drei Nummern größer besorgen muss.

Als ich aber aus aus der Garderobe kam, lauerte mir direkt ein Fotograf auf. Bevor ich irgendwas sagen konnte, machte es bereits »Klick« und das Foto war gemacht. Schlimmerweise verschwand er direkt danach wieder, er stand in diesem für alles, was ich an der Presse nicht mochte.

Ich wollte mir den Tag aber nicht verderben lassen und ging unbeeindruckt zum Auto und fuhr direkt zu Stella. Sie war bereits da und hatte schon eine Pizza in den Ofen geschoben. Dann sagte sie, als ich in der Tür stand: »Na, wollen wir erstmal was essen?«.

Den Rest des Tages verbrachte ich dann bei Stella, eigentlich war es ein wirklich schöner Tag, nur der Anfang hätte echt nicht sein müssen. Jedoch war mir da noch nicht bewusst, dass es nur der Anfang war.

Ich übernachtete bei Stella und fuhr am nächsten Tag wieder zum Set. Ich freute mich dann auch sehr darüber, dass das neue Outfit bereits da war. Also konnten wir nun unsere Dreharbeiten fortsetzen. Das war ja auch schon mal was.

Doch, als ich dann am Nachmittag zu Stella kam, begrüßte sie mich mit einem Magazin in der Hand. »Was ist das?« fragte ich. Stella sagte vergnügt: »Klick! Ist wohl so ein Klatschmagazin und Du hast es auf deren Titelseite geschafft!« Ich war fassungslos. 

Das Titelbild stammte von dem Fotografen, der mich gestern am Garderobenausgang fotografiert hatte. Es zeigte leider meine Gewichtszunahme sehr deutlich, am schlimmsten war jedoch der Artikel, den das Magazin dazu geschrieben hatte. Denn scheinbar hatte die Mitarbeiterin aus der Garderobe ihnen gesagt wie sich meine Kleidergröße verändert hatte.

Diese ganze schlechte Laune musste jetzt irgendwohin, natürlich hatte Stella Essen auf dem Tisch bereitgestellt und so langte ich erstmal ordentlich zu. Ich überfraß mich, bis ich mich nicht mehr bewegen konnte. Es war unglaublich.

Am Abend traute ich mich gar nicht ins Internet, sicher würde überall dieses Foto auftauchen. Vor allem aber wollte ich die Kommentare darunter nicht lesen. Dann schlug Stella vor: »Wollen wir heute einen Handyfreien Abend machen?« Ich fand die Idee eigentlich ganz gut.

Statt sich dem Shitstorm auszusetzen, machten wir den Fernseher an und starteten Netflix. Den Rest des Abends schauten wir mehrere Filme und ich fraß mich nochmal voll. 

So konnte es aber auf keinen Fall weitergehen. Am nächsten Tag musste mir quasi jeder Tipps zum abnehemen geben und mich ausfragen, wie es denn so weit gekommen sei. Ich hasste es, jedes einzelne Gespräch. Warum toleriert unsere Gesellschaft keine dicken Menschen? Was ist so schlimm an ihnen?

Es war mir klar dass das so nicht gut war. Es war nur gut für mein Gewicht, welches nur eine Richtung kannte: nach oben. Doch Stella bemerkte es und riet mir am folgenden Abend: »Du kannst kein Doppelleben führen, entweder Du steigst aus der Serie aus oder Du beginnst eine Diät!«

Eine Diät war für mich keine Option. Ich dachte lange darüber nach und kam schließlich zu dem Schluss, die Serie zu beenden. Sie hatte mich berühmt gemacht, doch jetzt war diese Berühmtheit eher Fluch als Segen.

Meinen Ausstieg wollte ich nicht besonders medienwirksam gestalten und ließ nur eine Pressemitteilung rausgeben. Dort bedankte ich mich auch bei meinen Wegbegleitern und sagte das ich mich aus persönlichen Gründen für einen Ausstieg entschieden hatte. Das hatte natürlich weitreichende Folgen für die Serien, zudem wurde mir ein Großteil des Gehalts nicht mehr gezahlt. Das war mir allerdings relativ egal, da ich bereits ein beträchtliches Vermögen verdient hatte.

Stella freute sich natürlich über meine Entscheidung, ich hatte ihr dazu geraten auch ihren Job zu kündigen. Es würde für sie wohl nicht leichter werden, da zu arbeiten, wenn sie mit mir zusammen war. Diesen Ratschlag befolgte sie dann auch.

Zugegeben hatten wir noch nicht wirklich weitergedacht und so hatten wir keinen Plan, was wir denn jetzt machen wollten. Stella wollte erstmal ein wenig auspannen und einfach mal die Füße hochlegen, und ab und zu vielleicht ein paar Reisen unternehmen. Ich fand das eigentlich eine echt schöne Idee, da ich auch mal wieder eine Pause brauchte.

Doch zunächst ließ ich mein Haus umbauen, es wurde zum Schutz unserer Privatsphäre deutlich umgebaut. Auch wenn das Viertel in dem ich wohnte, sich so schon probierte gegen die Presse zu schützen. Vorallem da es nun absolut keinen Grund für Interviews gab, nach meinem Abschied aus der Serie.

Ich schlug Stella vor, zu mir zu ziehen, bevor die Bauarbeiten abgeschlossen waren, wohnte ich im Gegenzug bei ihr. Sie war davon begeistert, so kochte sie nun jeden Tag frisch und das in rauen Mengen!

Die nächsten Monaten vergingen und wir lebten einfach dahin. Ich stand meist erst gegen elf Uhr auf, oft bereitete Stella dann schon das Frühstück vor. Sie hatte zu mir Mal gesagt: »Ich glaube es ist für uns beide am besten, wenn Du mir die Küche überlässt. Leg' ruhig die Füße hoch, ich mach das gern für Dich!« Ich war damit auch einverstanden, so schmeckte ihr Essen köstlich und ich konnte mich anderen Dingen widmen.

Nach dem ausgiebigen Frühstück, entspannten wir meist einfach. So spielten wir zum Beispiel mit der Spielekonsole oder schauten Netflix. Um halb zwei begann sie oft schon wieder mit dem Mittagessen. Obwohl ich sonst ja auch immer was aß, denn Stella achte sehr genau darauf, das immer etwas essbares in meiner Nähe war. 

Ein Mittagsschlaf folgte meist, da ich oft einfach viel zu vollgefressen war und dann ein Verdauungsschlaf am angenehmsten war. Geweckt wurde ich meist von Stella, die sich zu mir ins Bett legte und anfing Netflix zu schauen. Meist hatte sie dann auch ein gut gefülltes Tablett dabei, wo ich nach dem Schlafen auch gern zulangte. So verging dann der Nachmittag.

Jeden Abend bestellten wir dann beim Lieferservice. Es machte echt Spaß die verschiedenen Angebote auszuprobieren und im Endeffekt nur die Tür öffnen zu müssen. Jedoch übernahm Stella immer die Bestellung, so war jeder Abend eine Überraschung. Gegessen wurde entweder noch im Bett, wenn ich mich die ganze Zeit nicht bewegt hatte oder draußen auf der Tarasse. Solange es noch ein wenig warm war, konnten wir wunderbar die Abendsonne genießen. 

Dem nach hatte ich aber fast nie ein Hungergefühl, was natürlich großartig war, allerdings stieg damit auch mein Gewicht deutlich schneller als zuvor. Trotzdem liebte ich diese Zeit und das ich immer runder und runder wurde, störte weder sie noch mich, im Gegenteil. Es machte mich aber auch bequem, so vermied ich eigentlich jede Bewegung und wurde echt sportfaul.

Mir fiel das aber erst Monate später auf, wir waren bereits im neuen Jahr, als ich feststellen musste, dass mir fast keine Kleidung aus meinem Schrank mehr passte. Ich trug immer nur Schlafsachen, da ich das Haus bisher nicht verlassen musste. Stella erledigte, freiwillig, alle anfallenden Arbeiten.

So hatte ich mir einen echten Mastbauch angefuttert, dieser hing bereits deutlich, im stehen fast bis zu meinen Knieen. Aber auch meine Beine hatten deutlich an Umfang gewonnen, was das laufen nochmals erschwerte. Mein Po war mittlerweile ein einziges Fettdepot, dass so langsam einige Sitzmöglichkeiten für mich unzugänglich machte.

Es musste also ein Plan her, das wussten wir beide. Daher sagte Stella an einem der folgenden Abenden zu mir: » Wir müssen uns echt mal was überlegen, ich habe eigentlich keine Lust mehr auf Köln! « ich musste ihr da zu stimmen: »Ja, Köln ist nicht mehr das was es mal war... Ich verbinde auch zu viel negatives mit dieser Stadt. «
» Aber ich möchte auf keinen Fall, dass Du beginnst abzunehmen, ich habe mich schon so daran gewöhnt und ich liebe es einfach! Wir würden einen Umzug auch so schaffen. « fügte sie daraufhin noch hinzu.

Also begann ich nun nach einem geeigneten Ort zu suchen. Er musste allerdings einige Kriterien erfüllen, um unseren Vorlieben und Bedürfnissen gerecht zu werden. Ich hatte ja mittlerweile einen nicht mehr ganz normalen Umfang erreicht, wodurch einiges schlichtweg nicht möglich erschien.

Da war zum Beispiel das Problem mit der Treppe, ich konnte nur noch bedingt Treppensteigen, also mussten wir ein ebenerdiges Haus, ohne Obergeschoss finden. Wir wollten auch innerhalb Europas bleiben, da uns die bürokratischen Hürden sonst zu groß wurden. Zudem wollte Stella ins Warme, weil sie den Winter einfach doof fand. 

Unsere Wahl fiel dann schließlich auf Italien, hier war gutes Wetter und auch das Essen konnte sich sehen lassen. Der Umzug war eine echte Herausforderung. Mein Umfang war nochmal deutlich mehr geworden und es war noch schwieriger geworden, diese Massen zu bewegen.

Stella musste mal wieder die Aufgaben für mich übernehmen. Sie flog nach Italien und schaute sich die Häuser an. Wir hielten dann immer eine Videokonferenz, schließlich wollten wir zusammen entscheiden, welches unser neues Heim wird.

Die Entscheidungen trafen wir immer zusammen, als Stella dann erstmals unser späteres Haus betrat war ich, übers Handy, live dabei. Lustigerweise sagten wir fast gleichzeitig: »Das ist es!« 

Aber wenn einer von uns beiden dagegen gestimmt hätte, wäre das wohl auch sehr komisch gewesen. Das Haus, es stand im sonnigen Sorrento, war ebenerdig und direkt in der ersten Reihe, also hatten wir keine hundert Meter bis zum Meer. Zudem gab es eine praktische Zimmeraufteilung, das Wohnzimmer, sowie die Küche waren zum Meer gerichtet. Zum Glück war das Zimmer so groß, das wir locker unser Bett hineinstellen konnten.

Weitere Annehmlichkeiten waren ein gräumiger Spa, breitere Türen und es lag am Ende einer Privatstraße, so blieb unsere Privatsphäre gewahrt. Es schien wie für uns gemacht. Auch die Vermittlerin war froh uns gefunden zu haben, ihre Suche war lang gewesen und sie schien nun endlich am Ziel zu sein.

Die nächste Herausforderung kam nur einen Monat später. Ich musste nun auch irgendwie nach Italien kommen. Zum Glück mangelte es uns ja nicht am nötigen Kleingeld, doch das schien die Fluggesellschaften nicht zu interessieren, die meisten gaben uns trotzdem eine Abfuhr. Ein großes Problem war vor allem das wir nicht genau sagen konnten, wieviel ich eigentlich auf die Waage brachte.

Stella kümmerte sich also um eine neue Waage. Unsere alte war nicht mehr zu gebrauchen, sie ging nur bis zweihundert Kilo und die hatte ich schon lange überschritten. Mit der neuen Waage hatten wir nun Gewissheit und konnten eine neue Anfrage bei den Fluggesellschaften stellen. Jedoch würde es wohl nicht einfacher werden mit 253 kg.

Doch eine Airline sagte uns dann doch ihre Hilfe zu, allerdings auch nur zu einem ordentlichen Aufpreis. Das spielte für uns nur eine untergeordnete Rolle, für mich war am wichtigsten das unsere Privatsphäre gewahrt werden würde. Ich hatte absolut keine Lust in Italien aus dem Flieger zu steigen und mich irgendwo auf einem Klatschtitelblatt wiederzufinden.

Doch als ich dann in Rom aus dem Flugzeug stieg, war es das genaue Gegenteil, es war traumhaftes Wetter und zum Glück auch keine nervigen Paparazzis. Stella hatte auch für einen Transport vom Rollfeld organisieren lassen. Ich konnte mich also bequem dort hinsetzen und wurde bis zum Gepäckband gefahren. Das war auch gut so, denn der Bus für die restlichen Passagiere war, wie immer eigentlich, hoffnungslos überfüllt.

Obwohl es in Italien laut, voll und warm war, hatte es Stella geschafft einen entspannten Weg bis zu unserem neuen Heim zu finden. Sie hatte einen Van umbauen lassen, der nun hinten mit einer Liegefläche ausgestattet war und mir eine relaxte Fahrt gewährleistete. Natürlich achtete Stella stets darauf, dass in meine Nähe immer genug Essen war und auch bloß nie ein Hungergefühl aufkam.

Unsere Ankunft gestaltete sich dann zunächst nicht ganz einfach, eigentlich hatte Stella bereits Hauspersonal eingestellt, doch von diesen war keiner vor Ort. Ich fand das aber nicht besonders schlimm, so konnten wir noch ein wenig Zweisamkeit genießen.

Das Anwesen was nun unser neues Zuhause war, glich eher einem kleinen Schloss. Ich war ziemlich beeindruckt von der Größe, doch Stella gab zu bedenken: »Da wir viel Platz brauchen, aber wir kein Obergeschoss haben können, haben wir nun unser kleines Schloss am Meer. Ich mochte es gleich nach dem ersten Schritt über diese Türschwelle!«

Desto näher ich das Haus dann betrachtete, desto mehr gefiel es mir. Wir hatten eine Tarasse mit Meerblick, welche direkt ans Wohnzimmer und unser Schlafzimmer angeschlossen war. Unser neues Bett war eine Extraanfertigung, die Maße die wir brauchten gab es in normalen Läden schon lange nicht mehr.  

Unsere Küche war etwas weiter weg, mich wunderte das zunächst, doch Stella erklärte mir dazu: »Ich habe, als kleine Überraschung einen Koch eingestellt. Dann müssen wir nicht mehr kochen und das Essen ist trotzdem vorzüglich!«

Epilog

Wir leben in Italien am Meer, ich bringe mittlerweile gute 440 kg auf die Waage. Wir sind glücklicher als jemals zuvor. Denn am Ende bringt das berühmt sein nichts, wenn man nicht mit sich zu frieden ist. Aber das sind wir ja zum Glück.  

- Fantasieanregendes Ende -

Die vorherige Geschichte war » Die (fette) Abfindung «.

Die nächste Geschichte »Das (dicke) Wiedersehen« erschien am 24. März 2017.

PS.: Auch mir ist bewusst, dass Übergewicht folgen für die Gesundheit mit sich bringt.
        Daher ist dieser Blog auch nicht dazu gedacht, zum Übergewicht zu ermutigen.

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