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Freitag, 22. September 2017

Ein (schwerer) Unfall

Neu hier? Dann ließ bitte erst den Wilkommenspost, dann weißt Du ob die Geschichte Dir gefallen könnte (KLICK mich!).

- Eine Male Weight Gain Story von Coco und James Curvy -

Jan

Ich öffne die Augen. Mir tut alles weh und ich kann mich nicht bewegen. Ich liege in einem sterilen Raum. Wo bin ich? Was ist passiert? Das atmen fällt mir schwer. Auf einmal geht die Tür auf und ein Mann in einem weißen Kittel kommt rein.
»Du bist also aufgewacht«, sagt er mit einer sanften Stimme. Ich starre ihn einfach nur an und habe keine Ahnung, was überhaupt los ist. »Du lagst im Koma, zwei Tage.« Ich atme durch, unter schmerzen.
»Du hattest einen Unfall, ein schwerer Sturz beim Fußball spielen. Erinnerst du dich?« »Nein«, antworte ich wahrheitsgemäß.
Der Arzt erklärt mir alles. »... Du musst strenge Bettruhe einhalten«, beendet er seinen Vortrag. Ich versuche ruhig zu bleiben. »Und was ist mit Sport?«, frage ich aufgeregt, »Wann kann ich denn wieder Fußball spielen?« »Werden wir sehen, ich kann nichts versprechen« er sagt es, als würde er mir Hoffnung machen, wo es keine gibt. »Aber..«, flüsterte ich leise, der Arzt reagiert nicht und geht wieder aus dem Zimmer. Als er in der Tür steht dreht er sich nochmal um: »Wir haben deine Familie verständigt. Sie ist unterwegs.«

Sahra

»Wir sind gleich da«, sagt meine Mutter in den Hörer und legt auf. »Das war das Krankenhaus, Jan ist aufgewacht« Sie ist glücklich, wir alle sind das. Er hatte vor zwei Tagen einen Unfall beim Fußball spielen. Ich nehme an, dass er das von nun an lassen muss. Ich fand es eigentlich von Anfang an schlecht, dass er so viel Sport macht, aber unsere Eltern fanden es gut, da Jan ziemlich zum zunehmen neigt. Ich wusste von Anfang an, dass Sport nicht gut für ihn ist, aber auf mich hört hier ja niemand. Jedenfalls bin ich glücklich, dass es ihm wieder besser geht.

Jan

Ungefähr zwanzig Minuten Später kommt meine Familie. Sie ist scheinbar glücklich, dass bei mir alles in Ordnung ist. Dabei ist nichts in Ordnung, gar nichts! Ich kann nicht mehr Fußball spielen. Wie soll ich das aushalten? Das ist doch mein Leben! Ich verbringe meine komplette Freizeit auf dem Platz, gehe auf eine Sportschule, alle meine Freunde spielen Fußball und jetzt kann ich das nicht mehr. Ich verliere doch alle meine Freunde! »Das wird schon wieder«, sagt meine große Schwester, kommt zu mir und umarmt mich.
Einen Monat später darf ich wieder nach Hause. Ich muss mich aber schonen, darf quasi nicht aufstehen und zur Schule sowieso nicht. Meine Schwester hat keine Schule mehr und kümmert sich, neben ihrer Ausbildung, jetzt ausgezeichnet um mich. Meine Eltern müssen beide arbeiten und sind deswegen kaum zu hause. Meine Freunde kommen mich fast täglich besuchen. Wir zocken dann immer, weil ich ja momentan noch nicht aufstehen darf. Wenn ich alleine bin zocke ich auch immer, weil es die einzige Beschäftigung ist, die ich habe. Wenn ich mal nicht zocke, esse ich meistens. Meine Schwester ist eine sehr gute Köchin und kocht sehr gerne und vor allem sehr lecker.
Momentan fühle ich mich trotz den Umständen gut. Ich kann mich mit dem Essen und Zocken ganz gut von meinem Problem, dass Fußball spielen nun für's erste vorbei ist, ablenken. Aber das kann doch kein Dauerzustand werden, oder?

Sahra

Er ist wieder zu Hause, mein kleiner Bruder. Und er hat einen ziemlich großen Appetit bekommen, seitdem er nicht mehr Fußball spielt. Ich glaube, dass sich das bald auch an seinem Körper bemerkbar machen wird. Momentan habe ich neben der Ausbildung Zeit mich um meinen Bruder zu kümmern. Ich koche für ihn, immer das was er mag und immer mehr als genug. Ich bringe ihm alles, damit er nicht aufstehen braucht und wenn er doch mal aufstehen muss, helfe ich ihm. Er denkt wahrscheinlich, dass ich das alles mache, weil er sich schonen muss, dabei habe ich ganz andere Pläne mit ihm.

J

Es ist ein Dauerzustand. Doch jetzt, noch drei Wochen später, bemerke ich langsam einen Unterschied an mir. Es fühlt sich alles viel weicher an und meine Kleidung wird immer enger. Meine Schwester meint, es sei normal und ich solle mir keine Sorgen machen. Sie meint, dass ich das schon wieder abtrainieren würde, wenn ich mich nicht mehr schonen müsste.
Aber das fühlt sich gerade komisch an. Ich war noch nie wirklich schlank, aber ich hatte auch noch nie einen sichtbaren Bauchansatz. Ich war zwar immer der dickste in meiner Gruppe und mein Trainer machte sich schon Gedanken darüber, aber jetzt ist das ja noch extremer. Ich will gar nicht wissen, wie er reagieren würde, wenn er mich jetzt so sehen würde. Aber das kann ihm jetzt auch egal sein, da ich momentan eh nicht Fußball spielen darf.
Meine Kumpels kommen auch immer seltener, da es ihnen langweilig wird, immer nur zu zocken. Mir wird es auch langsam langweilig, da ich alle meine Spiele schon durchgespielt habe. Also bin ich jetzt weniger am Zocken und noch mehr am Essen. Das hilft aber auch so gut gegen Langeweile.

S

Nach nur drei Wochen macht sich eine deutliche Wölbung seiner Körpermitte bemerkbar. Seine Kleidung wird immer enger und setzt seinen Körper gut in Szene. Ich werde aber mal mit unseren Eltern reden, dass sie ihm neue Klamotten kaufen, obwohl ich sicher bin, dass sie ihm nicht lange passen werden.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass seine Freunde ihn immer seltener besuchen kommen. Und aus langeweile scheint er nun noch mehr zu meinen Leckereien zu greifen. Mal sehen wie sich das an seinem Körper zeigen wird..

J

Es sind nochmal einige Wochen vergangen und nun ist es zwei Monate her, dass ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Der Arzt will sich meinen Fuß nochmal anschauen, ob alles gut ist. Es muss alles gut sein, ich habe doch die Bettruhe eingehalten.
Der Arzt wirkt geschockt als er mich sieht. Ich verstehe nicht warum. Ich habe halt ein kleines bisschen zugenommen, aber das ist doch normal, wenn man sich nicht bewegen darf, oder? Der Arzt bittet mich auf die Waage. Ich darf übrigens schon wieder ein wenig laufen, mit Krücken. Aber meine Schwester sorgt gut dafür, dass ich das zu hause nicht muss, mein Fuß muss ja schließlich geschont werden.
»75«, liest mein Arzt von der Waage ab. Moment mal! 75?! Das kann doch gar nicht sein! Als ich aus dem Krankenhaus kam hatte ich sechzig Kilo. Das weiß ich ganz genau. Und ich bin nur 1.67 groß.. Das heißt ich habe jetzt um die zehn Kilo Übergewicht! Das ist schlimm! Vor allem für einen Sportler! Moment.. Bin ich das überhaupt noch? Sportler sind doch nicht dick. Und außerdem kenne ich mich genug aus um zu sagen dass das zusätzliche Gewicht auch sicher nicht gut für die Genesung von meinem Fuß ist. Man, warum habe ich mich nur so gehen lassen?! Das darf als Sportler nicht passieren! Am besten fange ich gleich morgen mit einer Diät an! Nein, warte.. Morgen habe ich Geburtstag. Und am Geburtstag gibt's Torte, Geburtstagstorte darf nicht verschoben werden.
Ich blicke zum Arzt, er sieht mich vorwurfsvoll an: »Du weißt das jede zusätzliche Belastung dafür sorgen kann, dass dein Fuß sich nicht richtig erholt, oder?« Ich nicke. »Dann weißt du auch, dass das dafür sorgen kann, dass du nie wieder Fußball spielen kannst?« Ich bin geschockt. Klar weiß ich das, aber es ist schon hart das so zu hören. Ich atme auf. »Klar weiß ich das. Aber sagen sie mir doch, wie man sich fit halten soll, wenn man sich nicht bewegen darf!« »Dann musst du einfach weniger und vor allem gesünder Essen.« »Hmm«, mache ich nur.

S

Echt Süß. Mein kleiner Bruder hat in den zwei Monaten satte fünfzehn Kilo zugenommen. Meine Methode scheint Wirkung zu zeigen. Er hat einen ziemlich süßes Bäuchlein bekommen, dass sich immer hin und her bewegt beim Gehen und aufstehen. Ich hoffe, dass er nicht ans diäten denkt nachdem er gemerkt hat, dass er so viel Speck angesetzt hat.
Aber morgen ist erstmal sein Geburtstag. Ich habe schon etwas geplant. Es wird eine schöne, große, und vor allem kalorienreiche, Buttercremetorte geben, nur für ihn. Mir ist klar, dass er niemals alles allein essen könnte, aber trotzdem soll für ihn mehr als genug da sein. Mein kleiner Bruder wird schließlich nur ein mal siebzehn.

J

Heute ist es endlich soweit. Ich habe Geburtstag. Ich kann zwar nicht feiern und auch niemanden einladen, da alle meine Freunde Schule haben. Dafür hat mir meine Schwester gerade, zum Frühstück, eine leckere XXL Buttercremetorte serviert. Diese steht immer noch vor mir. Ein Stück fehlt schon, das habe ich schon gegessen. Die Torte ist einfach extrem lecker.
Aber ich will gar nicht daran denken, wie viele Kalorien ich in mich reinschaufel. Auf einmal werde ich ganz melancholisch. Leider bekomme ich noch mehr Hunger, wenn ich deprimiert bin. »Ich gehe jetzt« höre ich meine Schwester rufen. Sie wird erst heute Nachmittag wiederkommen.
Da ich nichts besseres zu tun habe widme ich mich wieder meiner Torte. Nach ungefähr einer Stunde sind zwei weitere Stücken der Torte in meinem Bauch verschwunden. Die Torte ist wirklich riesig. Mein Magen spannt schon total, mein Bauch tut weh und wirkt ein wenig angeschwollen. Aber irgendwie ist das auch ein angenehmes Gefühl, so voll zu sein. Es fühlt sich angenehm und wohl an. Es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.
Drei Stunden später habe ich ungefähr drei Viertel der Torte unten und es wird echt unangenehm. Ich habe durch den vollen Magen gerade ein bisschen Probleme beim Atmen, da er zu sehr auf meine Lunge drückt. Aber irgendwie fühlt es sich nach einer Herausforderung an. Könnte ich es wirklich schaffen, die komplette Torte zu essen? Und wenn ja, wie würde sich das anfühlen? Ich beschließe es zu versuchen.
Nach weiteren drei Stunden habe ich die komplette Torte aufgegessen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich nie wieder bewegen möchte. Mein Magen ist so voll, dass ich Angst habe, dass er platzt. Außerdem ist mein Bauch jetzt extrem angeschwollen. Mir ist ziemlich übel. Ich atme langsam und ein wenig unter Schmerzen. Ich bemerke auch, dass das ganze essen mich total müde und erschöpft macht. Ich schließe die Augen, nur ganz kurz...

S

»Ich bin wieder da«, rufe ich als ich die Haustür hinter mir schließe. Ich gehe ins Wohnzimmer und stelle meine Sachen ab. Hmm, mein Brüderchen hat noch gar nicht geantwortet. Ich gehe hoch in sein Zimmer, um nach ihm zu sehen. Er liegt in seinem Bett und schläft. Sieht eigentlich ganz niedlich aus. Ich sehe, dass die komplette Buttercremetorte aufgegessen ist. Hat er das wirklich komplett geschafft? Unvorstellbar, aber ziemlich niedlich. Das waren ca 10.000 Kalorien, die werden bestimmt gut an ihm aussehen.
Ich sehe mir ihn etwas genauer an. Er hat den Bund seiner Schlafanzughose unter seinen Bauch geschoben, scheinbar damit sie nicht mehr auf sein Bäuchlein drückt. Aber selbst da unten fällt auf, dass sie schon viel zu eng ist. Sein Oberteil ist hochgerutscht und bedeckt seinen Bauch nicht mal annähernd bis zur Hälfte. Sein Bäuchlein ist in der Magengegend total aufgebläht. Ich lächle und decke ihn zu.
Es ist erst 15.00 Uhr. Ich glaube, dass mein kleines Brüderchen noch etwas zum Abendessen braucht. Ich habe geplant ihm Spaghetti mit einer schönen, fetten Sahnesoße zu servieren. Am besten fange ich direkt mit dem Kochen an.

J

Ich öffne die Augen. Bin ich echt eingeschlafen? Scheinbar schon. Ich schaue auf mein Handy 17.00 Uhr. Ich habe zweieinhalb Stunden geschlafen. Ich wusste nicht, dass essen so müde machen kann. Ich lege die Hand auf meinen Bauch. Mein Magen wirkt immer noch aufgebläht und ist ganz Hart. Aber irgendwie habe ich schon wieder Hunger, eigentlich eher Appetit. Gerade, wenn ich den wohlriechenden Duft aus der Küche wahrnehme. Es riecht nach Spaghetti und nach Sahnesoße.
Ich höre Schritte auf der Treppe. Kurz danach steht Sahra auch schon in meinem Zimmer und hat eine riesige Schüssel mit Spaghetti. Ich lecke mir über die Lippen. Alles was meine Schwester zubereitet schmeckt einfach nur köstlich, da kann man sich doch gar nicht zurückhalten. Obwohl mein Magen noch extrem voll ist und schmerzt kann ich es nicht lassen diese leckeren Spaghetti zu essen.

S

Ich bin echt beeindruckt. Mein Brüderchen hat erst heute Vormittag eine komplette, große Buttercremetorte verputzt und isst jetzt schon wieder als hätte er Tagelang nichts gegessen, obwohl sein kleines Bäuchlein immer noch total aufgebläht ist. Ich merke, dass er langsamer isst, er scheint schon ziemlich stopfen zu müssen. Wenn er wüsste wie viel ich noch unten in der Küche habe.
Er ist mit seiner ersten großen Schüssel fertig. Ich nehme die Schüssel, gehe in die Küche und gebe eine ordentliche, große Portion in die Schüssel. Mein Bruder wundert sich, dass ich ihm wieder was gebracht habe, aber trotzdem isst er brav weiter, obwohl er scheinbar schon echt damit kämpft. Aber er hört nicht auf, zu essen.

J

Mein Magen spannt immer mehr und wird immer mehr gedehnt. Ich kämpfe mich gerade durch das letzte bisschen meiner zweiten Schüssel Spaghetti. Ich unterdrücke die Schmerzen und esse weiter. Es schmeckt einfach viel zu gut als dass ich aufhören könnte. Die Soße liegt schwer im Magen, scheinbar ist sie sehr fettig. Als ich mir die letzte Gabel in den Mund gesteckt und runter geschluckt habe muss ich erstmal aufatmen. Das Atmen fällt mir schwer und das scheint auch meiner Schwester nicht entgangen zu sein. Normalerweise wäre mir das peinlich, mich vor ihr so vollzufressen, aber scheinbar stört es sie nicht.
Sahra kommt wieder. Mit einer weiteren Schüssel Spaghetti. Ich habe keine Ahnung, wie ich die noch runterkriegen soll. Ich bekomme Panik, das schaffe ich doch nie! »Keine Sorge«, sagt meine Schwester lächelnd, »wenn du die Schüssel aufgegessen hast, hast du schon die Hälfte geschafft.« Was?? Erst die Hälfte?!! Ich habe jetzt schon das Gefühl als würde ich platzen. Wenn ich jetzt noch den ganzen Rest esse passiert das vielleicht wirklich. Wie soll ich ihr nur beweisen, dass ich nicht mehr kann?

S

Er wirkt panisch als ich ihm sage, dass er erst nach der Schüssel die Hälfte geschafft hat. Kann ich auch mehr als verstehen. Die Schüsseln sind auch riesig, jeweils fünfhundert Gramm. Insgesamt habe ich drei Kilo Spaghetti, die zusammen um die sechstausend Kalorien haben, gekocht. Er wirkt ziemlich gequält, aber irgendwie scheint es ihm trotzdem noch zu schmecken. Wenn er die drei Kilo Spaghetti geschafft hat, lasse ich ihn für heute erstmal in Ruhe. Dann hat er unfassbare sechzehntausend Kalorien heute geschafft das ist echt extrem viel und total toll.
Ich sehe, dass er immer langsamer isst und nach ein paar weiteren Gabeln das Essen komplett einstellt. Ich gehe zu ihm. Seine dritte Schüssel ist noch halb voll. »Alles okay?«, frage ich ihn. »Es geht. Mein Bauch tut ziemlich weh..« Er atmet schwer, sein Schnaufen klingt sehr sexy. »Leg' dich mal hin«, sage ich zu ihm. Er legt sich hin und sein Bäuchlein steht fest nach oben. Ich lege meine Hand darauf und mache kreisende Bewegungen mit leichtem Druck. Nach wenigen Minuten scheint es ihm schon wieder etwas besser zu gehen. Ich decke ihn bis zu den Schultern zu und gebe ihm einen Kuss auf die Stirn. Ich bringe ihm die Spaghetti wieder in Reichweite und er greift, liegend, wieder genüsslich zu. Er wirkt zwar immer noch leicht gequält, aber er isst weiter und hat auch bald die Schüssel komplett aufgegessen. Ich bringe ihm natürlich direkt wieder eine neue, seine Vierte.

J

Mein Bauch tut weh, mein Magen schmerzt. Trotz der Bauchmassage meiner Schwester tut er nach einer weiteren ganzen Schüssel wieder total weh. Dreieinhalb Schüsseln Spaghetti sind halt einfach ziemlich viel. Und außerdem war ich noch ziemlich voll von der ganzen Torte. Aber gleichzeitig kann ich auch nicht aufhören zu essen. Es schmeckt einfach total gut und macht richtig süchtig. Ich esse einfach weiter, obwohl mir sogar schon schwindlig wird, davon. Ich versuche langsam und tief zu atmen.

S

Der Unfall ist nun schon drei Monate, also ein Viertel Jahr, her. In dem Monat nach seinem Geburtstag hat er noch viel mehr gegessen, als ohnehin schon. Seine Klamotten sind mittlerweile wieder total eng und die Nähte spannen ziemlich. Unsere Eltern sprechen ziemlich oft mit mir darüber, dass es ziemlich unreif ist, dass er sich dermaßen gehen lässt und stellen fest, dass sie auch bald wieder neue Klamotten kaufen müssen. Mittlerweile läuft er wieder, wenn auch nur auf Krücken und er kann auch wieder beim gemeinsamen Frühstück, und Abendessen, dabei sein. Gerade essen wir Frühstück, es ist Freitag morgen. Unsere Eltern müssen gegen 10.00 Uhr los und um 13.00 Uhr kommt dann der Arzt nochmal vorbei.

J

Wir frühstücken gerade, leider ist es kein angenehmes Frühstück. Ich bekomme bei meinen Eltern immer viel zu wenig, aber wenigstens gibt mir meine Schwester danach immer noch einmal Frühstück, wo ich mich dann nicht zurückhalten muss. »Es ist echt nicht in Ordnung, dass dich so gehen lässt!«, sagt mein Vater vorwurfsvoll, »wenn du so weiter machst müssen wir dich noch auf Kur schicken!« Ich bekomme Panik. Ich will nicht in so ein komisches Abnehmcamp. Klar will ich abnehmen, aber momentan ist es so bequem, nichts zu tun und den ganzen Tag zu essen. Heute Nachmittag kommt nochmal der Arzt. Wenn ich Glück habe, darf ich auch wieder zur Schule gehen. Ich ignoriere die weiteren Aussagen meiner Eltern einfach.

S

Der Arzt ist gerade gekommen. Er sieht meinen Bruder total schockiert an. Dieser schämt sich scheinbar ein wenig dafür, dass ihm so ungeniert auf seine Körpermitte gestarrt wird. Der Arzt stellt die Waage auf den Boden. Jan steigt darauf. Die Waage zeigt 87.9 an. Also nochmal über zwölf Kilo in einem Monat. Er wirkt geschockt. Ich bin total Happy, bei der Zunahme.
Der Arzt meint, dass er trotzdem am Montag wieder in Schule gehen kann, aber er stellt ihm natürlich eine Sportbefreiung aus. Für einen Monat. Danach sollte es ihm besser gehen, für Sport.
Der Arzt ist wieder weg und der Magen von meinem kleinen Bruder knurrt schon ziemlich. »Wir könnten zu McDonald's gehen«, schlage ich ihm vor. Er stimmt zu.
Nach zehn Minuten Autofahrt sind wir angekommen. Ich parke den Wagen, steige aus und bestelle Essen für mein Brüderchen, weil ich ja weiß was er mag. Mit fünf großen Tüten komme ich wieder. Fünfzehn Burger, dreimal zwanziger Nuggets und zwanzig Portionen Pommes. Dazu gibt es ca fünf Liter Cola. Er isst langsam und genießt es, zu essen. Nach ungefähr einer Stunde ist die gesamte Mahlzeit in seinem Bäuchlein verschwunden.

J

Ich kann es echt nicht glauben - Ich habe schon wieder so viel gegessen! Und das obwohl ich gerade zwölf Kilo in nur einem Monat zugenommen habe.. Wir waren gerade bei McDonalds und mein Bauch ist wieder bis zum Anschlag gefüllt. Mir ist ein wenig übel, zum Glück fährt meine Schwester aber langsam und vorsichtig, so geht es mit der Autofahrt trotz der Übelkeit. Außerdem fühlt sich dieser volle Bauch total gut an.
Montag muss ich wieder zur Schule gehen. Ich habe etwas Angst, weil ich das frühe aufstehen und die Hausaufgaben und alles gar nicht mehr gewohnt bin, aber so schlimm wird das schon nicht...

S

Mein kleiner Bruder muss heute wieder zur Schule und weil meine Eltern keine Zeit mehr hatten neue Klamotten zu kaufen, muss er mit ziemlich engen Klamotten zur Schule gehen. Unsere Mutter ist schon auf Arbeit und da unser Vater noch schläft kann ich meinem Brüderchen ein schönes, kalorienreiches Frühstück machen. Er bekommt Pancakes mit Nutella. Einen schönen, großen Stapel. Als er gerade bei den letzten beiden ist kommt unserer Vater runter und meckert mich an, dass er doch so was nicht essen darf. Dann geht er wieder schlafen. Ich habe nochmal einen etwas größeren Stapel vorbereitet, den mein Bruder jetzt auch noch bekommt. Er isst schon etwas langsamer, scheint wohl schon voll zu sein, aber trotzdem ist er auch kurz darauf mit dem zweiten Stapel durch.
Die Schule von meinem Bruder ist knapp zwei Kilometer entfernt. Unsere Eltern meinen, er soll den Weg laufen - Bewegung tut ihm gut. Aber trotzdem fahre ich ihn, er ist doch noch viel zu schwach, um den ganzen Weg zu gehen. Außerdem ist er ziemlich vollgestopft - da geht laufen sowieso nicht.

J

Ich bin nach Monaten endlich wieder in der Schule. Als ich über den Schulhof gehe, höre ich es überall hinter mir tuscheln. Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich auch bei meinen Freunden angekommen. Sie schauen mich erstmal etwas ungläubig an. Nach peinlichen Momenten unterbricht Jonas die Stille: »Du hast es dir aber gut gehen lassen!« und klatscht mir leicht auf meinen Bauch. Ich bin peinlich berührt und sage nichts. »Macht doch nichts«, sagt Mirko, »das hast du schon bald wieder abtrainiert!« Ich schlucke. Momentan habe ich echt Angst wieder Sport zu machen. Der Unterricht verläuft ganz normal, aber in den Pausen bekomme ich ständig Beleidigungen zu hören. Außerdem haben die hier nichts gutes zu essen, nur gesunden Kram. Kaum zu glauben, dass ich vor ein paar Monaten noch so was gegessen habe.
Als ich um 13.00 Uhr aus dem Schultor komme bin ich komplett ausgehungert und deprimiert. Umso glücklicher bin ich, meine Schwester mit dem Auto zu sehen. Meine Kumpels sind beim Fußball Training, aber ich wollte nicht hingehen, will den Trainer noch nicht wiedersehen..

S

Mein Brüderchen wirkt ziemlich niedergeschlagen. Als ich ihn frage, wie sein Tag war, sagt er nur, dass er nicht darüber reden will. Auch in Ordnung. »Hast du Hunger?«, frage ich ihn. Er lächelt und nickt. Auch wenn er irgendwie traurig wirkt. Wir fahren zu einem XXL Restaurant. Da gibt es alles, was mein keines Brüderchen braucht.
Wir setzen uns an einen Tisch und ich frage ihn was er haben möchte. Er nimmt Schnitzel, er nimmt immer Schnitzel. Aber heute bestelle ich nicht, wie sonst, ein normales sondern ein XXL Schnitzel. tausendzweihundert Gramm sagt die Speisekarte. Trinken tut er Cola, einen Liter.

J

Wir sind in einem XXL Restaurant und mein Schnitzel kommt gerade. Es ist riesig, der Teller ist überfüllt mit Pommes und die Cola, die neben mir steht, ist riesig. Aber ich bin so frustriert, dass ich trotzdem schnell, ohne nachzudenken Esse. Als ich fertig bin  bestellt mir Sahra das gleiche nochmal, ich hab gar nicht mitgezählt wie oft schon. Alle starren mich komisch an und ich werde dadurch nur so sehr frustriert, dass ich noch schneller und noch mehr esse. Irgendwann kann ich dann aber beim besten Willen nicht mehr.

S

Nach fünf Portionen hört er auf zu essen, also hat er jetzt sechstausend Gramm in seinem kleinen Bäuchlein. Er lehnt sich zurück, dabei rutscht sein Pulli hoch, und weil die Hose auch nicht mehr über den Bauch geht sieht man einen schönen Streifen Speck. Ich lächle, bei dem Gedanken daran, wie viel er zugenommen hat. Ich zahle und mühsam schleppt er sich ins Auto.
Zu hause angekommen warten unsere Eltern schon. »Wo wart ihr?«, fragt meine Mutter vorwurfsvoll. Wir schweigen. Ich finde es alles andere als gut, von unseren Eltern, dass sie ihn auf Diät setzen. Es herrscht Stille. Das einzige was man hört ist sein Atem, den man hört, weil sein Magen dermaßen an die Lunge drückt. Er setzt sich auf die Couch. Im Sitzen sieht er noch dicker aus als im Stehen, es ist echt unglaublich, wie viel er zugenommen hat.

J

Ich stehe gerade im Badezimmer auf der Waage. Sie zeigt 91.5 Kilo. Das heißt, ich habe drei Kilo in nur einer Woche zugenommen. Ich steige von der Waage und stelle mich nackt vor den Spiegel. Meine Beine sind gefühlt doppelt so dick wie noch vor dem Unfall. Mein Bauch hängt schon etwas und ist mit sehr vielen von diesen Streifen überseht, auch meine Brust ist jetzt total gepolstert. Ich habe sogar schon richtige Männertitten und da sind auch solche Streifen drauf. Ich fühle mich ekelhaft, mit dem ganzen überflüssigen Gewicht. Ich habe fast 30 Kilo zu viel. 
Heute geht meine Mutter mit mir einkaufen. Neue Klamotten und auch gleich Sportzeug, weil ich ja bald wieder mitmachen muss.
Wir sind gerade einkaufen. Meine Mutter hat mir ein paar Teile in verschiedenen Größen in die Umkleidekabine gebracht. Nur die größte Größe passt, das ist 2XL, ich schäme mich ziemlich dafür. Die XL hat zwar auch gepasst, aber die ist schon etwas enger, da nehme ich lieber die etwas größere. Wir kaufen zwei Jeans, vier Pullover, zwei Jogginghosen und noch zwei Shirts für Sport.
Ich bin froh, als ich endlich wieder zu hause bin. Ich gehe direkt in mein Zimmer und habe nicht mehr vor heute nochmal aus meinem Zimmer zu kommen. Es klopft an meiner Tür und meine Schwester kommt rein. Sie hat eine riesige Tüte dabei. Sie setzt sich zu mir aufs Bett: »Ich hab gehört, dir geht's nicht so gut..?« Ich nicke nur. Sie packt ihre Tüte aus und darin sind extrem viele Leckereien. Burger, Pommes, Schnitzel, Nuggets und eine große Flasche Ketchup.
Ich bin total happy und fange an, einfach zu essen. Das mache ich mittlerweile immer, wenn ich traurig bin. Nach kurzer Zeit ist mein Magen wieder komplett überfüllt. Ich weiß auch nicht warum, aber es gibt mir immer so ein gutes Gefühl zu essen, selbst wenn mein Magen schmerzt. Aber das kann nicht ewig so weiter gehen. Ich bin doch schon viel zu dick...

S

Ich bin echt begeistert was aus meinem kleinen Bruder geworden ist. Obwohl er jetzt wieder beim Sport mitmachen muss, denke ich nicht das er seine Wohlfühlkilos so schnell wieder verlieren wird. Ich probiere einfach weiter für ihn da zu sein, er scheint es ja zu mögen wenn ich ihm Essen mitbringe. Also darf er sich auch weiter sein Bäuchlein vollschlagen. Unsere Eltern bekomme ich sicher auch noch besänftigt, schließlich ist er doch so glücklich beim essen.

J

Es gibt eine gute Nachricht zu verkünden, meine Eltern fahren für drei Wochen in den Urlaub! Dieses mal sogar alleine, sie müssen sich von uns erholen, hatte meine Mutter zu mir gesagt. Ich fragte mich zwar wieso sie sich erholen mussten, wenn ich gerade wieder gesund geworden war, aber das ist ihre Sache. Ich sehe nur die gute Seite, so kann ich meinem Hunger freien Lauf lassen. Zwar spielte ich jetzt wieder beim Sport mit, aber drei Schlemmerwochen konnte ich mir schon gönnen. Was meine Schwester wohl dazu sagt?

S

Ist das zu glauben? Meine Eltern fahren ohne uns weg, es sind also perfekte Zeiten für meinen Bruder gekommen um nochmal ordentlich zuzuschlagen. Natürlich muss so was gut geplant werden, immerhin sind drei Wochen ja nicht soviel Zeit, aber ich hab da eine gute Idee. Ich muss die Vorräte täglich auffüllen, damit bei ihm nicht der Eindruck entsteht, dass nichts mehr da wäre. 

J
Unsere Eltern haben sich heute morgen verabschiedet, jetzt sind meine Schwester und ich erstmal das ganze Wochenende alleine, wirklich Lust was zu unternehmen habe ich eigentlich nicht. Bleibe erstmal an der Konsole und spiele ein bisschen mal sehen was der Tag zu bringt, was essen wäre eine gute Idee. Obwohl es bestimmt besser wäre, draußen ein bisschen Sport zu machen, immerhin muss ich ja am Montag in die Schule und auch zum Sport. Ich warte einfach ob sich einer von meinen Freunden meldet, wenn nicht kann ich auch einfach den ganzen Tag vor der Konsole verbringen.

S

Ich habe gesehen dass mein Bruder gerade in seinem Zimmer sitzt und zockt, allerdings habe ich keine Leckerei in seiner nähe gesehen. Als große Schwester will ich ja nicht das er mir in den drei Wochen verhungert, also hohle ich gleich mal ein paar Snacks aus der Küche für ihn. Schokolade, Chips und ein paar Tüten Gummibärchen sind sicher ein guter Anfang. Ich muss es nur schaffen das er sein Zimmer nicht verlässt, Bewegung würde meinen Plan zunichte machen. Jetzt bringe ich ihm erstmal das Essen hoch und frage am besten direkt ob ihm noch etwas fehlt, so schaffe ich es vielleicht ihm seine Beine zu ersetzen, schließlich ist ja Wochenende da kann er ruhig in seinem Zimmer entspannen.

J  

Meine Schwester hat mir gerade Süßkram gebracht und ist gerade dabei eine Cola zu holen, echt nett von ihr mich so zu bedienen. Aber ich habe auch schon wieder einen Hunger, beim zocken bekomme ich gar nicht mit was ich alles so in mich hinein esse. Hier noch Schokolade und da noch eine Tüte Chips. Herrlich dieses Leben wenn die Eltern weg sind. Trotzdem hoffe ich das ich nicht zu viel zunehme, sonst muss ich schon wieder neue Sachen kaufen, wenn meine Eltern zurückkommen und das würde meine Mutter wohl nicht verkraften.

S
Er hat sich natürlich total gefreut das ich ihn so bediene. Ich finde es auch echt bemerkenswert wie schnell er mittlerweile essen kann. Bin gerade kurz an seinem Zimmer vorbei als ich zur Toilette gegangen bin und hab gesehen, dass fast das gesamte Essen schon wieder leer ist. Echt süß wie gefrässig er geworden ist, natürlich bringe ich ihm gleich einen ordentlichen Nachschlag, in der Küche habe ich gerade eine Torte gesehen die unsere Eltern wohl vergessen haben, die werde ich ihm servieren.

J
So schnell kann das gehen, kaum hat mir meine Schwester was zu essen vorbeigebracht, ist es schon wieder leer. Jetzt entspanne ich mich erstmal, mein Magen muss verdauen. Bis jetzt hat sich immer noch keiner von meinen Freunden gemeldet, dann werde ich heute wohl zuhause bleiben, vielleicht mache ich noch was mit meiner Schwester, sie scheint ja auch den ganzen Tag zuhause zu verbringen.
Sie kommt gerade rein, doch was hat sie da in der Hand, ist das etwa eine Torte? Ich lächle und sage augenzwinkernd zu ihr: »Mein Geburtstag ist doch schon vorbei und Deiner kommt erst noch, warum die Torte?« Sie lächelt zurück und antwortet: »Da hast Du schon recht, allerdings stand die unten in der Küche und wird auf jeden Fall schlecht sein, wenn unsere Eltern zurück kommen. Deshalb dachte ich das Du sie vielleicht essen magst?«
Ich strecke meine Hände nach der Torte aus und stellte sie neben mich. Ich muss die ja nicht sofort essen, erst wenn ich wieder Appetit habe. 

S
Die Torte ist bei ihm ziemlich gut angekommen, auch wenn er sie erstmal zur Seite gestellt und noch nicht probiert hat. Ich bin aber zuversichtlich das sie heute noch leer werden wird. Da es vermutlich etwas Zeit braucht, werde ich schon mal überlegen was ich ihm heute Abend zubereiten kann. Vielleicht fahre ich auch einfach zum Goldenen M, das geht am schnellsten. Obwohl ich schon Lust habe, mal wieder was deftiges zu kochen, aber dafür ist sicher noch genug Zeit.

J
Habe nur ich das Gefühl oder guckt mich die Torte an? Appetit habe ich auch wieder, also gönne ich mir jetzt einfach ein Stück. Herrlich, wie der Zucker auf meiner Zunge zergeht, da schneide ich mir direkt noch ein Stück ab. Eigentlich habe ich auch gar kein Hunger, aber Essen vertreibt einfach wunderbar die Langeweile. Ich mache auch gerade eine Pause vom spielen und was eignet sich da besser als ein oder zwei Stück Torte? Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich schon wieder ziemlich voll bin, aber egal ich muss mich ja nicht bewegen.

S
Jan wird sich heute wohl nicht mehr wirklich bewegen, ich konnte gerade einen kurzen Blick in sein Zimmer erhaschen und er hat doch tatsächlich bereits mit der Torte angefangen. Mal sehen wie viel er bis heute Abend schafft. Ich werde ihm natürlich trotzdem später noch eine Mahlzeit servieren, immerhin sind unsere Eltern nicht da, dass muss genutzt werden. Er wird Burger, Nuggets, Eis und Pommes vom Goldenen M bekommen, ich kann ihm auch morgen noch was kochen.

J
Gerade schneide ich mir mein fünftes Stück Torte ab, ich kann einfach nicht aufhören. Alles was mir meine Schwester serviert muss ich einfach essen. Wenn ich mir meinen Bauch so angucke, dann hat sie mir schon echt viel gebracht. Mittlerweile glaube ich auch, dass sie mich versteht, sonst würde sie mir kaum immer solche Monster Portionen überlassen. Aber ich habe damit kein Problem, ich liebe Essen und bin froh das sie mir gezeigt hat, wie lecker das sein kann. Ich habe vorher gar nicht gewusst wie gut es tut, so richtig schön vollgestopft zu sein. Vorallem wird mein Bauch immer schöner, ich kann schon richtig mit ihm spielen, wenn ich nicht gerade voll bin. Allerdings bin ich das ziemlich oft, aber dann wächst er auch und das finde ich eigentlich nicht so schlimm.

S
Damit ich herausfinden kann wie weit er bereits mit der Torte ist, bringen ich ihm jetzt Cola aufs Zimmer. Als ich die Tür öffne, sehe ich wie er an seinem Bauch herumfasst, echt niedlich. Ich sage auch direkt zu ihm: »Lass Dich nicht stören, ich wollte Dir nur Cola bringen!« In diesem Moment fängt mein Auge die Torte ein, es ist bereits über die Hälfte weg. Es ist echt bemerkenswert, welche Mengen er bereits scheinbar ohne große Anstrengung schafft. Bevor ich das Zimmer verlasse, informiere ich ihn über sein Abendessen. Als ich Goldenes M sage, beginnen seine Augen zu leuchten, ich scheine, wie immer, seinen Geschmack getroffen zu haben.

J
Sahra hat mir gerade gesagt, dass sie heute Abend noch zum Goldnen M fährt, um mein Abendessen zu holen. Es scheint als würde sie mir meine Wünsche von den Lippen ablesen, echt doof das ich am Montag schon wieder zur Schule muss, ich würde gerne wieder den ganzen Tag zu Hause bleiben und essen. Vielleicht hat sie eine Idee was ich da machen könnte, es wäre schon hilfreich die Sportbefreiung zu verlängern, weil das wird echt schlimm werden, wieder Fußball zu spielen. 

S
Es ist kurz vor sieben, Zeit fürs Abendessen. Als ich mich bei ihm verabschiede, sehe ich das er doch tatsächlich die ganze Torte schon verputzt hat. Er sagt mir sogar das er schon richtig Lust aufs Abendessen habe. Also steige ich ins Auto und fahre zum Goldenen M, um mein Brüderchen statt zu kriegen, sind doch schon größere Mengen nötig, meine Bestellung ist wohl mit Abstand die größte. Um keine Zeit zu verschwenden, benutze ich immer den Mdrive. Zuhause angekommen bringe ich die Tüten direkt auf sein Zimmer, wo Jan sich genüsslich zuerst an die Burger macht.

J 
Meine Schwester hat gerade die Tüten vom Goldnen M in mein Zimmer gebracht, es ist echt viel, ob ich das schaffe? Mein Magen ist immer noch etwas voll von der Torte, aber ich will sie nicht enttäuschen, also beginne ich mit den Burgern. Es dauert schließlich auch echt lange, bis das ganze Essen weg ist. Ich massiere mir meinen Bauch immer wieder und probiere ruhig zu atmen, mehr als einfach nur zu sitzen schaffe ich aber auch nicht. In diesem Moment habe ich Zeit den Tag nochmal vor meinem inneren Augen zu sehen, es schockiert mich schon, wieviel ich heute wieder gegessen habe. Auch wenn ich meine Bauch immer mehr zu schätzen weiß.

S
Unsere Eltern sind nun schon seit zwei Wochen nicht da, ich musste meinem Bruder bereits einmal komplett neu einkleiden! Sein letztes Ergebnis auf der Waage waren 121 kg, echt schön zu sehen, wie meine Methoden wirken! Ein normaler Laden wie M&H reicht dafür allerdings nicht mehr aus, dort wird seine Größe nicht geführt. Ihn hat das schwer getroffen, immerhin ist er auf einer Sportschule. Die hat sich auch schon beschwert, Jan hat mir einen Zettel gegeben, auf welchem unsere Eltern zum Gespräch gebeten werden. Da sie aber gerade nicht da sind, habe ich beschlossen dorthin zu gehen. 

J
Meine Schule möchte mich nicht mehr haben! Ich bin ihnen zu dick geworden, zugegeben habe ich auch gar keine Lust mehr auf Fußball spielen. Meine Freunde mögen mich auch nicht mehr, weil ich einfach nicht mehr so aussehe wie sie. Echt schlimm wie oberflächlich unsere Welt doch ist! Das Gespräch mit meinem Trainer führt zum Glück meine Schwester und nicht meine Mutter, wer weiß wie das enden würde. Überhaupt bin ich gespannt was meine Eltern dazu sagen werden, das ich die Schule wechseln muss. Doch ihnen das zu sagen hat ja noch eine Woche Zeit, bis jetzt ahnen sie noch nichts. 

S
Heute ist Montag, am Sonntag kommen unsere Eltern zurück. Um drei habe ich das Gespräch in der Schule, es passt gut, mein Bruder hat auch um kurz nach halb vier Schluss, dann kann ich ihn, wie immer mit dem Auto nach Hause fahren. Das Treffen wird mit seinem Trainer stattfinden, ich habe mir vorgenommen ihm einfach die Wahrheit zu sagen, Jan isst gerne und daran ist absolut nichts schlecht. Nur weil er deswegen nicht mehr diesen total übertriebenen Leistungsport machen will, ist er schließlich kein schlechterer Mensch.

J
Ich bin froh, dass meine Schwester heute mal mit meinem Trainer spricht, er trimmt mich schon viel zu lange zu Höchstleistungen. Sie kann ihm ruhig die Wahrheit sagen, ich bin bald sowieso nicht mehr auf der Schule. Meinen Mitschülern habe ich auch überlegt so was zu sagen, doch bis jetzt war einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Wichtig wäre das schon, bei den Kommentaren die sie immer an den Kopf werfen. Zum Glück treffen sie mich aber nicht mehr so hart, einfach weil ich sie jeden Tag hören muss. Stattdessen freue ich mich auf das Essen, was mir meine Schwester nachher serviert.

S
Das Gespräch war so unfassbar klischeehaft das ich gar nicht weiter darüber nachdenken möchte, ich fahre lieber mit Jan nochmal in das XXL Restaurant, noch dürfen wir das ja. Wenn unsere Eltern in ein paar Tagen zurück sind, werden wieder andere Töne die Musik machen. Bis dahin möchte ich ihm das Leben so angenehm wie möglich machen und habe daher eine sehr schmackhafte Woche in Planung.

J
Unsere Eltern kommen morgen wieder, ich steige gerade das letzte Mal davor auf die Waage. Das Display überlegt kurz, dann zeigt es 128 kg an. Unglaublich wie viel ich schon wieder zugenommen habe. Ich schaue mir meinen Körper etwas genauer an, überall, vor allem am Bauch, habe ich diese Streifen. Meine Brust macht langsam, meiner Schwester Konkurrenz, doch nichts ist so groß wie mein Wanst, er hängt vor mir faul und ist so schön weich, wenn ich gerade nichts gegessen habe, was echt selten vorkommt. Ich habe zugegeben ein wenig Angst, was meine Eltern sagen werden wenn sie mich so sehen. Ändern kann ich es aber nicht mehr und will es auch gar nicht. 


- Fantasieanregendes Ende -

Die vorherige Geschichte war »Mein (fetter) Nachba.

Die nächste Geschichte »Eine (runde) Verführung« erschien am 24. November 2017.

PS.: Auch mir ist bewusst, dass Übergewicht folgen für die Gesundheit mit sich bringt.
        Daher ist dieser Blog auch nicht dazu gedacht, zum Übergewicht zu ermutigen.

1 Kommentar:

  1. Schöne Geschichte. Vielen Dank dafür.
    Freue mich immer, wenn du etwas neues veröffentlichst.

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